Wenn jemand wissen möchte, wie man in kurzer Zeit von konventionellen Autos auf Elektroautos umsteigt, schaut einfach mal rein Norwegen. In den letzten 8 Jahren hat es den Übergang zu Elektrofahrzeugen aggressiv vorangetrieben, indem die Gebühren und Steuern abgeschafft wurden, die normalerweise zum Zeitpunkt des Kaufs anfallen. Das ist eine große Sache, aber das gilt auch für viele andere kleine Anreize, die sich im Laufe der Zeit zu großem Geld summieren.

EV-Fahrer in Norwegen dürfen Bus- und Taxispuren benutzen, um Verkehr zu vermeiden. Sie zahlen niedrigere Brücken- und Tunnelgebühren (Norwegen hat viel von beidem), niedrigere Fährgebühren, reduzierte Mautgebühren und niedrigere Parkgebühren. Bei so vielen Anreizen ist es in Norwegen quick kein Wunder 85 % aller Neuwagen kommen mit Steckern.

Aber genauso Beamte in Großbritannien schlagen vor, dass das Land seine Anreize für Elektroautos reduzieren sollte, schlägt die norwegische öffentliche Straßenverwaltung vor, einige der Vorteile, die den Fahrern von Elektrofahrzeugen gewährt werden, zu streichen. Ein Grund für den Vorschlag ist unter anderem, die Anzahl der Autos auf norwegischen Straßen zu reduzieren und mehr Menschen zu ermutigen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

In einem Schreiben an das Verkehrsministerium schlägt die öffentliche Straßenverwaltung vor, dass Elektroautos keine eigenen Bus- und Taxispuren mehr benutzen dürfen. Darüber hinaus zahlen EVs heute nur 50 % der Mautgebühren, die Fahrer herkömmlicher Autos zahlen. Der Vorschlag würde diese bis 2025 auf 70 % erhöhen, wenn niedrigere Mautgebühren für EV-Fahrer vollständig abgeschafft würden, vorausgesetzt, dass bis zu diesem Datum nur emissionsfreie Neuwagen in Norwegen verkauft werden könnten. Auch für Elektroautofahrer würden die von den Kommunen geregelten Parkgebühren erhöht.

Entsprechend Elektrisch, sagte Street Director Ingrid Dahl Hovland in einer Erklärung: „Ein Elektroauto ist auch ein Auto, das Platz im Verkehr einnimmt. Wir wollen den Autoverkehr in den Städten reduzieren. Mit einer halben Million Elektroautos auf den Straßen nähern wir uns einem Punkt, an dem wir über ein Auslaufen der Mautvorteile nachdenken müssen.“

Das Verkehrsministerium erwägt bereits, Privilegien für Elektrofahrzeuge abzuschaffen oder einzuschränken. Die norwegische Regierung hat vor wenigen Wochen in ihrem Nachtragshaushalt angekündigt, die Mehrwertsteuerbefreiung für Elektroautos über 500.000 Kronen (entspricht derzeit knapp 49.000 Euro) zum 1. Januar 2023 abzuschaffen.

Eine Kriegserklärung!

Die Vorschläge der Straßenverwaltung passen nicht intestine zum norwegischen Elektrofahrzeugverband, der sie als „Kriegserklärung sowohl an das Klima als auch an die wichtige Investition in Elektroautos“ bezeichnet. Unni Berge, Leiterin Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands, sagte: „Wenn die norwegische öffentliche Straßenverwaltung vorschlägt, den Umweltrabatt im Mautring abzuschaffen, stärkt das tatsächlich die Wettbewerbsfähigkeit des fossilen Autos.“

Der Schritt magazine für den Verband ein Gräuel sein, aber der größere Punkt ist, dass die Welt in Kraftfahrzeugen ertrinkt und irgendwann die Herrschaft der Privatautos enden muss, um die CO2-Emissionen zu senken alle Quellen. Während Elektroautos keinen Dreck aus den Auspuffrohren spucken, sind sie dennoch für viele Emissionen in der Herstellungsphase verantwortlich. Die Vorschläge der norwegischen Straßenverwaltung können eine bevorstehende öffentliche politische Debatte über den Platz des privaten Personenkraftwagens im zukünftigen täglichen Leben vorwegnehmen.


 

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